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Fachpresse · 07.06.2026

Kühltransporter unter Strom: Frische Logistik berichtet über den Kerstner eSprinter

Mercedes-Benz eSprinter mit Kerstner-Kühlaufbau
Der Mercedes-Benz eSprinter mit Kerstner-Kühlaufbau steht im Fachartikel der Frische Logistik im Mittelpunkt.

Aus der Fachpresse

Die Fachzeitschrift Frische Logistik berichtet in Ausgabe 3/2026 über den Mercedes-Benz eSprinter mit Kerstner-Kühlaufbau. Der Beitrag ordnet ein, warum elektrische Kühltransporter für die gekühlte Stadtlogistik wichtiger werden und welche Rolle ePTO, Kühltechnik und Fahrzeugkonzept dabei spielen.

Für Kerstner ist der Artikel ein starkes Signal: Es geht nicht nur um ein weiteres Fahrzeugmodell, sondern um einen praxistauglichen Schritt in Richtung elektrischer Frischdienst-Logistik.

Die letzte Meile im Lebensmittelhandel, in der Gastronomiebelieferung und in der urbanen Frischdienstlogistik steht unter Druck: weniger lokale Emissionen, leiserer Betrieb, strengere Vorgaben und gleichzeitig zuverlässige Temperaturführung. Genau an dieser Schnittstelle wird der eSprinter als elektrischer Kühltransporter interessant.

Entscheidend ist dabei nicht allein der batterieelektrische Antrieb. Ein Kühltransporter muss im Alltag mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen: fahren, kühlen, laden, stehen, Türen öffnen, Ware schützen und für Fahrer sowie Flottenverantwortliche planbar bleiben. Deshalb betrachtet Kerstner Fahrzeugbasis, Isolation, Kühlanlage und Energieversorgung als ein gemeinsames System.

Kühlanlage:CoolJet C206 EA
Energie:ePTO über Fahrzeugbatterie
Laden:Kühlung an der Wallbox möglich
Standzeit:230 V-Standkühlung optional

Warum dieser Kühltransporter anders gedacht werden muss

Beim eSprinter kommt es auf die Abstimmung zwischen Hochvoltbatterie, Kühlanlage und täglichem Einsatz an. Die Kerstner-Lösung nutzt den ePTO des Fahrzeugs. Dadurch kann die Kühlanlage aus der Fahrzeugbatterie versorgt werden. Ein separates Dieselaggregat ist für diese Lösung nicht der Ansatz; die Kühlung wird in das elektrische Fahrzeugkonzept integriert.

Für die Praxis ist besonders wichtig: Die Kühlanlage kann weiterlaufen, während der eSprinter an der Wallbox geladen wird. Zusätzlich schützt das System die Fahrbereitschaft. Der ePTO schaltet sich nach 12 Stunden automatisch ab oder sobald 10 Prozent State of Charge erreicht werden. Damit bleibt eine Reserve im Fahrzeug und der Transporter steht nicht mit leerer Batterie da.

Optional: 230V-Standkühlung für längere Standzeiten

Wenn längere Standzeiten, Vorkühlung oder besondere Abläufe im Depot geplant sind, kann optional eine 230V-Standkühlung vorgesehen werden. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Fahrzeug länger gekühlt stehen soll, ohne die Fahrzeugbatterie stärker zu belasten.

Für wen ist der eSprinter als Kühltransporter interessant?

Der eSprinter mit Kerstner-Kühlaufbau passt vor allem zu Frischdienst-Touren im urbanen und regionalen Umfeld: Lebensmittelhandel, Catering, Apothekenlogistik, Filialbelieferung, kommunale Einrichtungen und Flotten mit planbaren Ladefenstern. Ob die Lösung passt, hängt aber immer vom konkreten Tourprofil ab: Ware, Stopps, Türöffnungen, Vorkühlung, Nutzlast, Standzeiten und Ladeinfrastruktur müssen zusammen bewertet werden.

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Originalartikel aus der Frische Logistik

Mit Freigabe eingebettet: Frische Logistik 3/2026, Artikel „Regulierung als Treiber“.

Originalartikel als PDF öffnen

Originalartikel Regulierung als Treiber aus Frische Logistik 3/2026 über den Kerstner eSprinter
Quelle: Frische Logistik, Ausgabe 3/2026. Der Artikel wurde mit Freigabe auf kerstner.de eingebunden.

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